

Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO Kommission
Das Münsterjubiläum 2027 steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO Kommission
Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Leitbild für die Arbeit der UNESCO und ihrer Nationalkommission ist die Globale Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen. Mit ihren Programmen tragen sowohl die UNESCO als auch die Deutsche UNESCO-Kommission zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele bei.
Das Jubiläum übersetzt zentrale Punkte der UN-Agenda 2030 in reales Geschehen und trägt dem Programm von UNESCO und Deutscher UNESCO Kommission Rechnung, indem Bildung, Kultur und Wissenschaft in allen Veranstaltungen des Münsterjubiläums eine zentrale Rolle spielen.
Die Veranstalter des Münsterjubiläums nehmen sich die Arbeit der Deutschen UNESCO Kommission zum Vorbild. Vernetzung steht hierbei an erster Stelle: Vernetzung von Kulturinstitutionen, Künstler*innen, Konsument*innen, Vernetzung von sozialen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen mit den Bürger*innen vor Ort. In der Konzeptionierung und in der Umsetzung des Münsterjubiläums ist Teilhabe und Partizipation zentral.
Das Jubiläum versteht sich als partizipatives, integratives Projekt, das nicht nur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet. Es kombiniert auch analoge und digitale Formate, Bildung, Kulturvermittlung und Austausch, um eine möglichst breite Bevölkerungsschicht zu erreichen. Bauhütten gotischer Bauwerke, Handwerkskunst, künstlerische Projekte und digitale Angebote werden genutzt, um Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubinden und die Identifikation mit dem kulturellen Erbe zu stärken. Die Wirkung des Projekts ist vielfältig: Es fördert kulturelle Bildung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und generationenübergreifende Beteiligung. Gleichzeitig stärkt es die europäische Vernetzung und setzt nachhaltige Impulse für Nachwuchsförderung, Bewahrung von Traditionen und innovative Vermittlungsformate.
Das Jubiläum soll Anstoß für eine gelebte Identifikation mit dem Gebäude geben, die im weiteren Verlauf den Erhalt des Münsters und den damit verbundenen Ideen und Traditionen sicherstellen wird.
Für die Grundgedanken und Zielsetzungen dieser Konzeption steht die Deutsche UNESCO Kommission.
Die Deutsche UNESCO-Kommission
... berät
Bund, Länder und Kommunen und trägt so dazu bei, dass UNESCO-Werte und -Ziele in konkrete politische Handlungsleitlinien übersetzt werden. Dabei tritt sie in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation für Teilhabe und Chancengerechtigkeit, Qualität, Offenheit, Vielfalt und für die Ausrichtung auf Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung ein. Unterstützt wird sie dabei von verschiedenen Gremien und fachlichen Netzwerken.
... vernetzt
die Mitglieder der UNESCO-Familie in Deutschland: Über 50 Welterbestätten, rund 300 Projektschulen sowie eine Vielzahl von Biosphärenreservaten, Geoparks, Lehrstühlen, Creative und Learning Cities zählen ebenso dazu wie die Trägergruppen des Immateriellen Kulturerbes, die Einträge im Memory of the World-Register und die vielen Initiativen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung möglich machen. Sie stärkt zugleich die globale Zusammenarbeit der Nationalkommissionen.
… vermittelt
das Friedensziel der UNESCO, die Vielfalt ihrer Themen und Aktivitäten in Deutschland und bezieht in gesellschaftlichen Debatten Position. Sie fördert die Weltoffenheit von jungen Menschen unter anderem über ihren Freiwilligendienst kulturweit. (Quelle: Über die Deutsche UNESCO-Kommission - Deutsche UNESCO-Kommission)
Wichtig zu wissen: Das Bauhüttenwesen ist seit 2018 im Bundesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragen und wurde 2020 in die UNESCO-Liste guter Praxisbeispiele aufgenommen.
Immaterielles Kulturerbe - Bauhüttenwesen
Seit Jahrhunderten bewahren Dom- und Münsterbauhütten tradiertes Wissen und Bräuche über Bau und Erhalt von Großkirchen. Mit ihren zahlreichen Dokumentations- und Erhaltungsaktivitäten, der Jugend- und Vermittlungsarbeit, der Vernetzung mit der Politik, Industrie und untereinander bieten die deutschen Dom- und Münsterbauhütten ein überregionales Modell für die Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes. (Quelle: Bauhüttenwesen - Deutsche UNESCO-Kommission)
